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Oberflächen-Widerstands-Thermometer

Die Schwierigkeit einer Oberflächentemperaturmessung mit einem Widerstands-Thermometer besteht darin, den Widerstand möglichst vollständig auf der Fläche zu platzieren. In Schutzrohren verbaute Widerstände lassen sich schlecht anbringen und weisen zudem wenig Kontakt zur Oberfläche auf. Sie haben durch ihre verhältnismäßig große Masse einen großen Temperatureinfluss auf die Oberfläche. Zur besseren Platzierung gibt es Thermometer, bei denen der Platindraht auf einer Kaptonfolie aufgebracht wird, welcher dann direkt auf die Oberfläche geklebt wird. Der Vorteil daran ist, dass sich das Oberflächenthermometer so auch auf runden Oberflächen anbringen lässt. Trotzdem wird es eher selten eingesetzt, da diese Messwiderstände sehr aufwendig zu fertigen sind. In den meisten Fällen ist es einfacher und günstiger einen Chip-Widerstand auf die Oberfläche aufzukleben. Der Chip-Widerstand besitzt eine geringe eigene Masse und bietet somit eine geringe Beeinflussung der Oberfläche. Ein Chip-Widerstand kann sich keinen Rundungen anpassen, er ist aber so klein das er selbst bei geringen Radien gut aufliegt.

Ist es doch nötig den Widerstand in einem geschützten Gehäuse zu platzieren, dann bieten wir auch Thermometer an, bei denen der Widerstand zum Beispiel in einem Kabelschuh eingearbeitet wird, dieser kann auf die zu messende Oberfläche aufgeschraubt werden.

Typischer Einsatzbereich

  • Oberflächentemperatur Messung

Vorteile

  • Einfach Handhabung
  • Schnelle Ansprechzeiten

Nachteile

  • Ungeschützter Widerstand