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Pt100 Messwiderstand

Der Maßstab für die Messung von Temperaturen

Widerstandsthermometer mit einem Pt100 Sensor haben in der Temperaturmessung einen hohen Stellenwert. Die mit Platin hergestellten Sensoren ändern ihren Widerstandswert je nach Temperatur. Unterteilt werden die Widerstände je nach Genauigkeit in die Klassen A, B und AA gemäß IEC 60751:2008.

Des Weiteren wird Unterschieden, ob ein Einfach- oder Doppel-Pt100 benötigt wird. Bei einem Doppel-Pt100 werden zwei Messwiderstände nebeneinander in einem Thermometer verbaut. Diese Anordnung wird benötigt, wenn zwei Signale verarbeitet werden sollen. Zum Beispiel wird das Signal vom ersten Pt100 Messwiderstand für die Steuerung und das Signal vom zweiten Pt100 für das Anzeigegerät genutzt.

Viele verschiedene Bauformen je nach Einsatzgebiet

Zu nennen sind da die Einschraub-Widerstandsthermometer Pt100, die auch als Einschraub Pt100 bezeichneten Temperatursensoren. Darunter versteht sich ein Sensor aus einem Edelstahlgehäuse, welcher mit einem Gewinde versehen ist und sich somit zum Einschrauben in Gewindebohrungen eignet. Dadurch ergibt sich eine fest definierte Position der Messstelle.

Eine weitere Ausführung von Pt100 Temperaturfühlern ist ein Oberflächen-Widerstand-Thermometer Pt100, auch bezeichnet als Oberflächenfühler Pt100. Dieser soll, wie der Name schon sagt, die Oberflächentemperatur mittels eines Pt100 messen.

Als weitere große Gruppe kommen Pt100 Temperaturfühler als Mantel-Widerstands-Thermometer Pt100 zum Einsatz. Hier wird der Messwiderstand Pt100 in einer mineralisolierten Leitung verbaut und vorne dicht verschweißt. Ein Mantel-Widerstands-Thermometer ist über seine Länge biegbar.

Um das Ausgangssignal, das ein Thermometer Pt100 ausgibt, zu verarbeiten – zum Beispiel um dies mit eine SPS zu verbinden – wird ein Messumformer Pt100 benötigt. Ausgegeben wird dann ein Signal von 4–20 mA, oder bei einem Messumformer Pt100 0–10 V.

Bilder zu Pt100 Messwiderständen